Thor. Die Asgard-Saga by Wolfgang Hohlbein

By Wolfgang Hohlbein

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Was ist geschehen? « Ihr Blick löste sich für einen Moment von seinem Gesicht, tastete unstet über die schneebedeckte Lichtung hinter ihm und kehrte dann zurück. « �Die Wölfe. Wir haben versucht, ihnen zu entkommen, aber der Wagen ist umgestürzt. Sie haben unsere Magd getötet und deren Kind. « Er musste an die schrecklich zugerichtete Tote denken, die er im Schnee gefunden hatte, aber er sagte nichts davon. »Ich habe keine Wölfe gesehen«, antwortete er stattdessen. Zugleich fragte er sich, ob das wirklich eine Lüge war; zumindest was die Wölfe anging.

Nur die Größe stimmte nicht: Sie war so groß wie eine Männerhand mit gespreizten Fingern. Wenn es tatsächlich ein Wolf gewesen war, dann musste dieses Tier so groß sein wie ein kleines Pferd; und die Spur war auch viel zu tief, denn der Schnee war verharscht und fast so hart wie Eis. Zum zweiten Mal glitt seine Hand zum Gürtel und suchte nach einer Waffe, die nicht da war. Da es nichts gab, was er tun konnte, bewegte er sich weiter und spürte, dass die Neigung des Bodens allmählich abnahm. Unter dem Schnee war jetzt loses Geröll, kein scharfkantiger Fels mehr, und auch die Anzahl hundertfingriger Schatten, denen er nach wie vor auswich, nahm allmählich zu.

Es hörte tatsächlich für einen Moment auf, abwechselnd nach ihm zu schlagen, zu beißen und zu kratzen – allerdings nur gerade lange genug, bis er seinen Griff um eine Winzigkeit lockerte und es eine Hand losreißen konnte, die ziemlich unsanft in seinem Gesicht landete. Diesmal schüttelte er die Kleine so heftig, dass ihre Zähne mit einem Knall aufeinanderschlugen. Es musste ziemlich wehtun. Prompt meldete sich sein schlechtes Gewissen, denn er sah erst jetzt, wie tief die Wunde in ihrem Gesicht war; eindeutig ein Biss.

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