Retinale Gefäßerkrankungen by Antonia Joussen

By Antonia Joussen

In dem Band stellen namhafte Autoren erstmals alle Gefäßerkrankungen der Retina komplett und praxisnah dar. In einem einleitenden Teil werden aktuelle Methoden der Netzhaut-Diagnostik und -Therapie behandelt. Im umfangreichen klinischen Teil beschreiben die Autoren systematisch alle relevanten Erkrankungen und erklären deren Pathogenese. Abschnitte über Epidemiologie, klinisches Bild und Differenzialdiagnose liefern die benötigten Informationen für Diagnosestellung und Therapieentscheidung. Mit zahlreichen Farbabbildungen aus Klinik und Praxis.

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Retinale Gefäßerkrankungen

In dem Band stellen namhafte Autoren erstmals alle Gefäßerkrankungen der Retina komplett und praxisnah dar. In einem einleitenden Teil werden aktuelle Methoden der Netzhaut-Diagnostik und -Therapie behandelt. Im umfangreichen klinischen Teil beschreiben die Autoren systematisch alle relevanten Erkrankungen und erklären deren Pathogenese.

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Dies kann nun in der OCT bestätigt werden, da die zystoiden Räume als runde, hyporeflektive Strukturen innerhalb der Netzhaut erscheinen (⊡ Abb. 3). Diese Merkmale treten häufig in den äußeren Netzhautschichten auf, können sich jedoch bis zur inneren Grenzmembran erstrecken, wenn sie an Größe zunehmen. Das pseudophake CME ist eine erwähnenswerte Ausnahme, weil diese hyporeflektiven Räume auch primär in den inneren Netzhautschichten vorkommen können. Kleine zystoide Räume sind vielfach gut umgrenzt, während größere Räume eher diffus erscheinen.

Stitt beobachtete, dass AEG als Substrat für Kollagen-Crosslinking in diesen Patienten dienen können, und mutmaßte, dass dieses Crosslinking für die klinisch auftretenden Glaskörperveränderungen ursächlich ist. Veränderungen im Glaskörper von Augen mit retinalen Gefäßerkrankungen können zur Entwicklung eines Makulaödems beitragen, insbesondere eines zystoiden Makulaödems, indem sie ein Substrat für Netzhauttraktion zur Verfügung stellen. Schepens beschrieb zwei Arten von Traktion: ▬ Traktion ausgehend von einem schmalen Band oder ▬ Traktion durch eine breite vitreoretinale Adhäsionsfläche.

4 · Interpretation der Fluoreszeinangiographie a a b b ⊡ Abb. 3 Frühphase (10-15 s). a Nach Füllung der tiefen Netzhautgefäße (nicht sichtbar) kommt es zu einer schnellen und gleichmäßigen Füllung der Choriokapillaris. Das schnelle Ausströmen des Farbstoffs in die Choriokapillaris und die Streuung von einfallendem und emittierten Licht durch das RPE resultieren in einer diffusen Hintergrund-Hyperfluoreszenz. Diese wird durch das Makulapigment teilweise blockiert. Die Netzhautarterien füllen sich mit Fluoreszein.

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