Florentinerpakt: Palinskis achter Fall by Pierre Emme

By Pierre Emme

Es ist wirklich kein guter Tag für Hans Garber, so kurz vor Weihnachten: Erst wird der Wiener Bankdirektor der versuchten Vergewaltigung beschuldigt, dann erfährt er, dass seine Villa in Klosterneuburg in die Luft geflogen ist. In den Trümmern wurde seine tote Frau entdeckt.
Gleichzeitig wird der Kriminologe Mario Palinski mit einem merkwürdigen Fall beauftragt: Dr. Axel Rossbach, dessen Zahnarztpraxis sich im selben Haus wie Palinskis Büro befindet, bittet ihn um Schutz. Vor 30 Jahren hatten er und sechs Schulfreunde einen Pakt geschlossen und sich zur "Siebener-Tontine" zusammengefunden, um ihre Freundschaft über die Schule hinaus für das ganze Leben zu besiegeln. Doch mittlerweile sind fünf der sieben Freunde auf höchst fragwürdige Weise verstorben. Axel Rossbach hat Angst, der nächste zu sein.
Palinski nimmt die Herausforderung an. Und schon bald ist er sich sicher, dass es zwischen den beiden Fällen einen Zusammenhang geben muss.

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De Alle Rechte vorbehalten 2. G. Lutz Eberle, Stuttgart unter Verwendung eines Fotos von Georg Mladek ISBN 978-3-8392-3042-8 Personen und Handlung sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt. 1 Es war kurz vor Mitternacht, als das Taxi vor einer schönen, alten, etwas sanierungsbedürftig wirkenden Villa in Klosterneuburg hielt. Eine elegante Dame mittleren Alters stieg aus, bezahlte den Fuhrlohn und nahm die Reisetasche entgegen, die der Chauffeur aus dem Kofferraum geholt hatte.

Dann waren ihm noch drei Minuten geblieben, um sich auf seinen ersten Termin vorzubereiten. Eineinhalb Stunden, einen Liter Mineralwasser und zwei große Braune sowie drei Kopfwehpulver später ging es Garber schon viel besser. Während er eine Pause zwischen zwei Gesprächen dazu nutzte, die Tageszeitungen durchzusehen, summte er entspannt vor sich hin. ›Summertime‹ aus Gershwins Oper ›Porgy and Bess‹. Warum ihm gerade dieses Thema durch den Kopf ging, eine Woche vor Weihnachten und bei Außentemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, konnte er nicht sagen.

Weiß, so weit das Auge reichte. War er in eine Lawine geraten? Wenn ja, dann mit seinem Wagen, denn in dem saß er offensichtlich. Ein vorsichtiger Blick nach links, durch das Fenster der Fahrertüre, ließ ihn in der Dämmerung in etwa 15 Metern Entfernung eine Gartenmauer erkennen. Zwischen der Mauer und seinem frostigen Standort führte eine schmale Straße von oben nach unten. Oder auch umgekehrt. Vor dem matten Licht der Straßenbeleuchtung war der leichte Schneefall sehr gut zu beobachten. An sich ein schönes, friedliches Bild.

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