English Renaissance Prose: History, Language, and Politics by Neil Rhodes

By Neil Rhodes

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Aus der Nähe konnte ich ihren Schweiß riechen und hörte den leisen Sprechgesang der Priester links und rechts von ihr. Durch die Fäden rings um mich strömte Spannung. Es roch nach Furcht und Blut und zertrampeltem Weizen. Finster starrte ich der Chorl ins Gesicht. Kreaturen wie sie hatten auf den Chorl-Schiffen gestanden, die in Venittes Hafen eingedrungen waren und die Fischfang- und Handelsschiffe überfallartig angegriffen hatten. Kreaturen wie sie hatten eine Feuerkugel nach der anderen auf Häuser am Hafen geschleudert und den Feuerball entfesselt, der Olivia, Jaer und Pallin getötet hatte.

Sie würden tot sein, ehe sie wüssten, wie ihnen geschah. Ich hätte ihnen glühende Nadeln aus grellem Schmerz ins Fleisch stechen können, hätte sie an Ort und Stelle häuten können. Ich hätte Blitze aus dem klaren Morgenhimmel herabbeschwören können, hätte die Erde unter ihnen aufbrechen und sie verschlingen lassen können. Ich konnte sie auf hunderterlei Weise töten, indem ich eines – oder alle – der fünf magischen Geschicke einsetzte. Ich entschied mich für Feuer. Einen Lidschlag bevor ich die Fäden entzündete, die ich um sie gewoben hatte – um die Priester, die Krieger, die Adeptin –, erstarrte die Chorl-Frau.

Es war ein Feuer, das ich in Ericks Inneres gepflanzt hatte, damit ich sehen konnte, von wem das Schiff, das wir als Köder entsandt hatten, angegriffen wurde. Im Zuge dieser Unternehmung hatten die Chorl vom Geisterthron erfahren, und das hatte sie letztlich nach Amenkor geführt. Meine Hand zuckte, meine Finger öffneten sich und schlossen sich zu einer Faust. Ich wollte das Gewicht meines Dolchs in der Hand spüren, sehnte mich nach dem tröstlichen Gefühl des Griffs in meiner Faust. Ich wollte jagen und töten – ein Verlangen, das Erick damals am Siel in mir geweckt hatte.

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