Einfuhrung in die „Protestantische Ethik“ Max Webers by Friedhelm Guttandin

By Friedhelm Guttandin

Dr. Friedhelm Guttandin ist Privatdozent für Soziologie an der Fernuniversität Hagen.

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In different places 1 we have been taken with primary features of the query how guy can understand his fellow-men. We analyzed man's subjective stories of the opposite and located in them the root for his knowing of the Other's subjective procedures of realization. The very assumption of the life of the opposite, even if, introduces the measurement of intersub­ jectivity.

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Philosophische Exkurse, Frankfurt/M. 1968, S. 64 f. / Wemer Sombart, Der modeme Kapitalismus, Bd. 1, MUnchen und Leipzig 1924, S. 833 ff. / Lujo Brentano, Die Anflinge des modemen Kapitalismus, MUnchen 1916, S. 57 f. 19 vgl. , S. 79 / Karl August Wittfogel, Geschichte der bUrgerlichen Gesellschaft. Von ihren Anfiingen bis zur Gegenwart, Wien 1924, S. 82 ff. , S. 225 f. 50 II. Okonomie, Politik und Religion im Mittelalter am Tage, zeitweise erheblich weniger, in der Kampagnezeit, wo es eine solche gab, mehr -, leidlicher, zur anstltndigen Lebensfllhrung und in guten Zeiten zur RUcklage eines kleinen VermOgens ausreichender Verdienst, im ganzen relativ groBe Vertliiglichkeit der Konkurrenten untereinander bei groBer Ubereinstimmung der Geschliftsgrundslitze, ausgiebiger tltglicher Besuch der 'Ressource', daneben je nachdem noch Dl1mmerschoppen, Krlinzchen und gemlichliches Lebenstempo ilberhaupt.

15 u. 22 / Thorstein Veblen, Theorie der feinen Leute. Eine Okonomische Untersuchung der Institutionen, MUnchen 1981, S. 95 ff. 54 II. Okonornie, Politik und Religion irn Mittelalter schen Kirche Reichtum prinzipiell verurteilt wurde. So hatte gerade der geborene Reiche eine bedeutsame Stellung: Er war der Almosenspender, der Vertreter der gottlichen Vorsehung den Armen gegenuber. Indem er darauf verzichtete, seinen Reichturn zur Anhaufung weiteren Reichtums einzusetzen und vielmehr jenen in Form von Almosen unter die Armen streute, hatte sein karitatives Verhalten quasi religiOsen Charakter; denn den Armen gab er steHvertretend fUr Gott.

Diesen Einzelfall wahlt er, urn zu zeigen, daB er im Obergang vom Traditionalismus zum Kapitalismus letzterem die Tiir aufgestoBen und ihn auf den Weg gebracht hat. ,,75 Die protestantische Ethik, die die Lebensftihrung systematisch rationalisierte, verhalf dem modemen Kapitalismus, als seine anderen Bedingungen schon weitgehend voriagen, endgiiltig zum Durchbruch. In seinen Versuchen, sich von Annahmen iiberhistorischer Entwicklungen abzusetzen, geht Weber schlieBlich scheinbar so weit, einer eindeutigen Kausalbeziehung zwischen protestantischer Ethik und kapitalistischem Geist den Abschied zu geben.

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