Die Schiller-Strategie: Die 33 Erfolgsgeheimnisse des by Eva Wodarz-Eichner, Karsten Eichner

By Eva Wodarz-Eichner, Karsten Eichner

Er gilt als der größte deutsche Dramatiker: Friedrich Schiller. Hinter seinem literarischen Erfolg steckt aber
nicht nur Können, sondern auch eine ausgeklügelte Karriere-Strategie. Denn Schiller dachte für seine Zeit
erstaunlich "modern". Und er nutzte zeitlose Methoden und Erkenntnisse, die wir auch heute leicht im Berufsleben anwenden können. Selbst aus Schillers Fehlern können wir lernen - und es im eigenen Leben besser machen.
"Die Schiller-Strategie" zeigt, wie Schiller seine berufliche Karriere, seinen Erfolg und vor allem schon seinen
Nachruhm akribisch plante und wie wir heute davon profitieren können.
Der Leser bekommt in 33 kurzen Kapiteln nicht nur einen Überblick über mögliche Strategien zum Erfolg,
sondern auch einen unterhaltsamen Einblick in das bewegte Leben des Ausnahme-Dichters. Jedes Kapitel,
das eine Lebens- und Karrierestation Schillers beleuchtet, enthält zugleich passende Zitaten des Dichters: eine Fundgrube für jeden Redenschreiber.

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Schillers Leben gleicht auf den ersten Blick, modern gesprochen, einer wirren „Portfolio-Karriere“. Schiller studierte lustlos erst Jura, dann Medizin. Er schaffte seinen Abschluss nur mit Ach und Krach. Er arbeitete als Regimentsarzt, doch er war unglücklich im Beruf. Denn seine wahre Liebe galt der Schriftstellerei. Um seinen Traum zu verwirklichen, ist er desertiert, hat sich etliche Zeit als freier (und miserabel bezahlter) Theaterautor durchs Leben geschlagen. Später ist er dann, ohne einschlägiges Fachstudium, ein angesehener Geschichtsprofessor geworden, und auch seine Bekanntheit als Dichter nahm zu.

Aber immer wieder gab es Lichtblicke in den Stunden größter Dunkelheit, fanden sich Freunde und Gönner, die Schiller in seiner Not beistanden. Denn trotz seiner anfänglichen Weltfremdheit – zwei Dinge konnte Schiller stets in die Waagschale werfen: Er begeisterte andere mit seinen Werken und seiner Persönlichkeit (siehe Kapitel: „Reiß’ die anderen mit“). Und er verstand es, auch völlig unbekannte Personen für sich zu gewinnen, wie beispielsweise die Körners in Leipzig, die zu echten Unterstützern in der Not wurden (siehe Kapitel: „Suche Dir Förderer und Gönner“).

Die Ernüchterung folgt bei Schiller dann auch sehr schnell. „Nur vom Nutzen wird die Welt regiert“, wird Schiller am Ende des Jahrhunderts, lebensklug und reichlich desillusioniert, in „Wallensteins Tod“ schreiben. Und, noch deutlicher, in der „Braut von Messina“: „Feindlich ist die Welt und falsch gesinnt. Es liebt ein jeder nur sich selbst; unsicher, los und wandelbar sind alle seine Bande, die das leichte Glück geflochten. “ Als junger Mann konnte Schiller diese Lebenserfahrung natürlich noch nicht haben – wie denn auch?

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