Bildungspolitik in Deutschland: Eine Einführung (Lehrbuch) by Gerd F. Hepp

By Gerd F. Hepp

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Retinale Gefäßerkrankungen

In dem Band stellen namhafte Autoren erstmals alle Gefäßerkrankungen der Retina komplett und praxisnah dar. In einem einleitenden Teil werden aktuelle Methoden der Netzhaut-Diagnostik und -Therapie behandelt. Im umfangreichen klinischen Teil beschreiben die Autoren systematisch alle relevanten Erkrankungen und erklären deren Pathogenese.

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Da jedoch eine geordnete Entwicklung und Förderung der Weiterbildung im öffentlichen Interesse liegt und diesem Bereich künftig eine wachsende bildungspolitische Bedeutung unterstellt wird, fallen ihm dennoch wichtige Steuerungsaufgaben zu. Als regulierende Instrumente dienen ihm vor allem Gesetze und Subventionen, durch die er inhaltliche und prozedurale Vorgaben machen, Regeln für die Qualitätssicherung festlegen und bestimmte Einrichtungen finanziell fördern kann. Die staatlichen Kompetenzen sind auch hier zweigeteilt.

Inzwischen haben sie auch flächendeckend Bildungspläne für die Kindertagesstätten erlassen, durch die sie auch den freien Trägern curriculare Vorgaben machen. Ferner sind die Länder nach dem GG auch zuständig für die Regelung der Finanzierung, wobei allerdings die Kommunen als örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe mit Abstand die finanzielle Hauptlast bei der Versorgung mit Kindertageseinrichtungen zu tragen haben. 40 3 Ordnungspolitische Rahmenbedingungen der Bildungspolitik Besonders ausgeprägt ist die privat-marktwirtschaftliche Komponente im Bereich der allgemeinen und beruflichen Weiterbildung, für die ein äußerst heterogener Pluralismus von institutionellen Trägerschaften und Anbietern kennzeichnend ist.

Hieran orientierte Strukturreformen werden von der Politik seit den neunziger Jahren mit Nachdruck vorangetrieben und unter Hinweis auf einen unaufhaltsamen Trend zu einer globalisierten Wissensgesellschaft als unabweisbare Strategie dargestellt. Diese gründet auf der Einschätzung, dass im internationalen Wettbewerb um die besseren Köpfe und die besseren Studierenden die deutschen Hochschulen nur dann mithalten können, wenn sich der Staat aus der engen Kontrolle der Hochschulen zurückzieht. Die neueren Hochschulgesetze tragen diesen Forderungen nach umfassender Deregulierung Rechnung, zumal nach den Bestimmungen des Hochschulrahmengesetzes von 1998 staatliche Hochschulen in andere Rechtsformen, etwa auch in private Stiftungen, überführt werden können.

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