Arinna: Eine heilige Stadt der Hethiter by Maciej Popko

By Maciej Popko

Als Besonderheiten der alten Religionen des Ostmittelmeerraumes gelten heilige Stadte, in denen die Oberpriester der ortlichen Tempel die Macht ausubten. Die altesten bekannten Kultzentren dieser paintings befanden sich in Altanatolien. Die Grundlage zu ihrer Erforschung bilden die hethitischen Keilschrifturkunden aus dem zweiten Jahrtausend vor Christus. In seiner Monographie stellt der Autor die beruhmteste 'Stadt der Gotter' Altanatoliens - Arinna - dar. Die Lage von Arinna bleibt unbekannt, sicher ist jedoch, dass ihre Spuren nahe bei Hattusa, der hethitischen Hauptstadt, zu suchen sind. Arinna battle eine heilige Stadt schon in vorhethitischer Zeit. Als das hethitische Reich entstand, wurde die ortliche Sonnengottin zu seiner Hauptgottin, used to be die Bedeutung des Zentrums und seines Kultes innerhalb der Religionen Altanatoliens deutlich macht. Die Stadttopographie wird versuchsweise skizziert, ihre Gottheiten, Tempel, die ortliche Priesterschaft und das ubliche Tempelpersonal sowie weitere wichtige Gruppen von Stadtbewohnern werden beschrieben. Ein Kapitel ist den Aspekten des Kultes, u.a. den lokalen Festen, gewidmet.

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Huber Vulliet, RIA 10, 635. 6 Vs. 52 Vs. 163 Vs. 141 Vs. II 6‘f. (Dupl. 60 Rs. 19 Vs. ‘> Iv 7 x+1) belegt. , Dup!. 54 Vs. 20(+) Vs. 1116 (EGIR-ez-zi-e-e. ) auf. Zu notieren ist, dass sie auch in der Beschreibung einer Kultzeremonie in der Stadt Durmitta, mheth. 200 Rs. , angeführt wird (Hinweis P. Taracha). Der Aufgabenbereich dieser sieben Priester, deren Zahl sich in den Quellen stets wie derholt, ist unbekannt. Meistens begegnen sie unter den Leuten, die in einem Tempel ihre Plätze einnehmen bzw.

Auch bei dieser Gele genheit scheint die hohe Stellung der beschriebenen Priesterinnen zutage zu kommen. 132 Rs. personals von Arinna beschrieben. ‘ Frauen erhalten dagegen grobes Gewebe. Auch dieser Beleg bestätigt die Vermutung, dass sich die Priesterinnen in Arinna hohen Ansehens erfreuten. LAM-Fest in der Hauptstadt nicht ein geladen waren. Ahnlich wie die Priesterinnen, scheinen auch die drei erwähnten SANGA-Priester eine passive Rolle im Kult gespielt zu haben. Tatsächlich verfligen wir nur über wenige Hinweise zu ihrem Wirken.

IV 19ff. zu 8 womit sich der Zintuiji-Tempel als Schauplatz der dort ihnen weitgehend parallel, dargestellten Vorgänge identifizieren lässt. 52 Vs. 76 Rs. III könnten also Vorbereitungen zu einem Kultmahl im Tempel von Zintui3i schildern. Wie uns Beschreibungen der Feste lehren, fand das Kultmahl gewöhnlich im halentuwa-H aus statt, dieses Gebäude besaß also einen Saal, in dem es für Teilnehmer einer Kultzeremonie genug Platz gab. Die meisten Heiligtümer könnten aus Raumgründen nicht als Ort des Kultmahls dienen, die Ausnahme bildeten diejenigen von ihnen, die über einen Innenhof verfügten.

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